Aktuelles

Mehr Sicherheit beim automatisierten Fahren – Projekt SePIA startet

15. Juni 2017

Automatisiertes Fahren, Vernetzung und Intelligente Verkehrssysteme sind Zukunftstechnologien, die weltweit vorangetrieben werden. Dabei müssen Fahrzeuge mit automatisierten Fahrfunktionen mindestens die Fahrfähigkeiten eines aufmerksamen menschlichen Fahrers erreichen. Um die Funktionssicherheit der neuartigen Technologien zukünftig zu verbessern, wird im Projekt SePIA (Szenarien-basierte Plattform zur Inspektion Automatisierter Fahrfunktionen) unter der Leitung der FSD Fahrzeugsystemdaten GmbH eine komplexe Validierungsplattform für Fahrzeuge sowie elektronische Teilsysteme entwickelt und exemplarisch aufgebaut.

Die sechs Projektpartner trafen sich am 15.06. in Radeberg am gläsernen Prüfstand der FSD. Neben der FSD gehören die TraceTronic GmbH, das Fraunhofer IVI, die TU Dresden (Lehrstühle Computergraphik und Visualisierung sowie Kraftfahrzeugtechnik) und die Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH dem Konsortium an. Das Fraunhofer IVI stellt im Projekt die Unfalldaten zur Verfügung. Darüber hinaus übernimmt das Institut die Verarbeitung und Bestimmung der Kritikalität von Unfall-/Gutachtendaten und entwickelt und analysiert fehlende kritische Szenarien.

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Erfolgreiches Kickoff des Projekts HarmonizeDD

16. Mai 2017

Das FuE-Projekt HarmonizeDD wurde erfolgreich mit einem Kickoff-Meeting am 11. und 12. Mai in Dresden gestartet.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines neuartigen Cloud-basierten Verkehrssystems zur Unterstützung vernetzter Fahrzeuge. Der Schwerpunkt liegt auf der Interaktion von konventionellen und zukünftigen hochautomatisierten Fahrzeugen im Mischverkehr sowie mit der Verkehrsinfrastruktur in urbanen Szenarien. Das Projekt ist eng mit der Initiative »Synchrone Mobilität 2023« verzahnt und wird auf innerstädtischen Korridoren des Digitalen Testfelds Dresden erprobt.

Das Forschungsvorhaben wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aus Mitteln der »Förderrichtlinie automatisiertes und vernetztes Fahren auf digitalen Testfeldern in Deutschland« unterstützt und hat eine Laufzeit bis Juni 2019. Projektpartner sind BMW AG (Projektleitung), Fraunhofer IVI (Projektkoordination), Technische Universität Chemnitz, Technische Universität Dresden, IAV GmbH, IVM gGmbH, MUGLER AG, Noritel GmbH, Preh Car Connect GmbH und Vodafone GmbH.

Förderbescheid für HarmonizeDD in Berlin übergeben

31. März 2017

© Foto Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Staatssekretärin Dorothee Bär überreicht Förderbescheide für das automatisierte Fahren

Ein breitgefächertes Konsortium aus Industrie und Wissenschaftseinrichtungen hat die sächsische Forschungsinitiative »Synchrone Mobilität 2023« initiiert, um sich den Herausforderungen der Digitalisierung und Vernetzung im Verkehrsbereich zu stellen. Das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur unterstützt diese Landesinitiative, indem es 2016 die Stadt Dresden zu einem der sechs offiziell ernannten und durch Bundesmittel zu fördernden urbanen Digitalen Testfeldern für autonomes Fahren erklärte.

Neben autonomen Fahrfunktionen im Individual- wie auch öffentlichen Verkehr stehen vor allem die Verkehrsverflüssigung mit einhergehender Reduktion der Schadstoffemissionen sowie die Erhöhung der Verkehrsdichte zur optimalen Auslastung der Infrastruktur im Mittelpunkt.

Als Vorbild fungiert dabei die synchrone Bewegung von Fisch-, Vogel- oder Insektenschwärmen, die demonstriert, wie auf kleinstem Raum eine große Anzahl an Lebewesen äußerst effizient vorwärtskommt.

Federführend ist Fraunhofer IVI an zahlreichen Forschungsvorhaben des sächsischen Pilotvorhabens »Synchrone Mobilität 2023« beteiligt. Bundesminister Alexander Dobrindt hat nun weitere Förderbescheide aus Mitteln der »Förderrichtlinie automatisiertes und vernetztes Fahren auf digitalen Testfeldern in Deutschland« erteilt, die die Parlamentarische Staatssekretärin Dorothee Bär den jeweiligen Partnern am 30. März 2017 überreichte.

IVS-KOM Kick-off

24. Februar 2017

Am 24. Februar fand das Kick-off-Meeting des Forschungsvorhabens IVS-KOM am Fraunhofer IVI statt. Das Projekt ist Teil der vom Land Sachsen geförderten High-Tech-Initiative »Synchrone Mobilität 2023 – Intelligente Verkehrssysteme in Sachsen« und kooperiert eng mit anderen Projekten der Initiative, wie REMAS und SYNCAR.

Zu den Partnern gehören neben NXP Semiconductors Germany GmbH (Projektleitung) und Fraunhofer IVI (Projektkoordination) auch Dresden Elektronik Ingenieurtechnik GmbH, IAV GmbH, Institut für Vernetzte Mobilität (IVM) gGmbH, MUGLER AG, Preh Car Connect GmbH und die TU Dresden – Vodafone Stiftungslehrstuhl Mobile Nachrichtensysteme.

Wichtige Ziele des IVS-KOM-Projekts sind:

  • Entwicklung, Test und Validierung eines Referenzsystems zur IVS-Kommunikation mit heterogenen Technologien,
  • Plattformintegration sowie
  • Empfehlungen für den Einsatz der Kommunikationstechnologien und -netze im IVS-Gesamtkontext.

Im Rahmen des Projekts werden verschiedene Plattformen für On-Board Units in Fahrzeugen, straßenseitige Roadside Units und Lichtsignalanlagen entwickelt. Diese Plattformen sollen in realen Umgebungen im öffentlichen Verkehr getestet und für Anwendungen der Fahrzeugautomatisierung validiert werden.